IBM hat es sich zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2003 Marktführer unter den Prozessorlieferanten für intelligente Netzwerke zu werden. Den Grundstein für diesen Erfolg soll der Power Netzwerk - Prozessor NP4GS3 (interner Name „Rainier") legen, der Paketdaten bis zu einer Datenrate von OC48 verarbeiten kann. Rainier besteht hauptsächlich aus einem PowerPC Kern, 16 Picoprozessoren, einigen „Fixfunktions"- Prozessoren, einem PHY, das flexi-bel konfiguriert werden kann und einem Inter- face zur IBM eigenen Switch Fabric „Prizma EP".
Das integrierte Multiport Physical Interface (PHY) kann für 4x Gigabit Ethernet MACs, 40x 10/1100 Ethernet MACs, 1x OC48, POS Channel oder Fiber Channel konfiguriert werden. Die 16 Picoprozessoren haben in erster Linie die Aufgabe, Datenpakete zu verarbeiten und/oder für Value Added Services vorzubereiten (VoIP, Firewall,..). Zwei Picoprozessoren werden zu einer DPPU (Dual Protocol Processor Unit) zusammengefaßt, für jede DPPU gibt es eine TSE (Tree Search Engine) und einen internen Speicher. Jeder Picoprozessor ist für ein Datenpaket verantwortlich, daher hat jeder Picoprozessor vollen Zugriff auf das Datenpaket. Da Datenpakete auch parallel verarbeitet bzw. in kleinere Pakete zerlegt werden können, ist es notwendig, daß die Picoprozessoren miteinander kommunizieren können, damit keine Daten „verlorengehen", und um intelligente Entscheidungen zu treffen. Um das alles zu ermöglichen und zu kontrollieren, braucht man Bandbreite. Und Rainier hat sie. Er hat 8 SDRAM Busse, einen 8-fach Befehlszwischenspeicher, 16 x 32 Bit General Purpose Register, die auch als 32 x 16 Bit Register konfiguriert werden können.
Die von IBM gelieferte Basicsoftware beinhaltet die SW für die Picoprozessoren und den PowerPC Kern, welcher den Netzwerkprozessor steuert. Zusätzlich zu den bereits etwa 100 Mannjahren an Softwareentwicklung für das Basispaket wird IBM in Zukunft ein weltweites Supportnetzwerk aufbauen und vom Low Level Tool bis zum Compiler und Referenzdesign eine komplette Software Suite anbieten können.
|
|
IBM hat es sich zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2003 Marktführer unter den Prozessorlieferanten für intelligente Netzwerke zu werden. Den Grundstein für diesen Erfolg soll der Power Netzwerk - Prozessor NP4GS3 (interner Name „Rainier") legen, der Paketdaten bis zu einer Datenrate von OC48 verarbeiten kann. Rainier besteht hauptsächlich aus einem PowerPC Kern, 16 Picoprozessoren, einigen „Fixfunktions"- Prozessoren, einem PHY, das flexi-bel konfiguriert werden kann und einem Inter- face zur IBM eigenen Switch Fabric „Prizma EP".
Das integrierte Multiport Physical Interface (PHY) kann für 4x Gigabit Ethernet MACs, 40x 10/1100 Ethernet MACs, 1x OC48, POS Channel oder Fiber Channel konfiguriert werden. Die 16 Picoprozessoren haben in erster Linie die Aufgabe, Datenpakete zu verarbeiten und/oder für Value Added Services vorzubereiten (VoIP, Firewall,..). Zwei Picoprozessoren werden zu einer DPPU (Dual Protocol Processor Unit) zusammengefaßt, für jede DPPU gibt es eine TSE (Tree Search Engine) und einen internen Speicher. Jeder Picoprozessor ist für ein Datenpaket verantwortlich, daher hat jeder Picoprozessor vollen Zugriff auf das Datenpaket. Da Datenpakete auch parallel verarbeitet bzw. in kleinere Pakete zerlegt werden können, ist es notwendig, daß die Picoprozessoren miteinander kommunizieren können, damit keine Daten „verlorengehen", und um intelligente Entscheidungen zu treffen. Um das alles zu ermöglichen und zu kontrollieren, braucht man Bandbreite. Und Rainier hat sie. Er hat 8 SDRAM Busse, einen 8-fach Befehlszwischenspeicher, 16 x 32 Bit General Purpose Register, die auch als 32 x 16 Bit Register konfiguriert werden können.
Die von IBM gelieferte Basicsoftware beinhaltet die SW für die Picoprozessoren und den PowerPC Kern, welcher den Netzwerkprozessor steuert. Zusätzlich zu den bereits etwa 100 Mannjahren an Softwareentwicklung für das Basispaket wird IBM in Zukunft ein weltweites Supportnetzwerk aufbauen und vom Low Level Tool bis zum Compiler und Referenzdesign eine komplette Software Suite anbieten können.
|