PERCHTOLDSDORF - UNSER STANDORT
PERCHTOLDSDORF - EIN KLINGENDER NAME FÜR EINEN SCHÖNEN ORT IM OSTEN ÖSTERREICHS UND IM RAUM WIEN, PERCHTOLDSDORF DER STANDORT VON CODICO.
Perchtoldsdorf steht für angenehmes Wohnen, angenehmes Arbeiten, wunderschönes Ortsbild, Nähe zur Natur und dem Weinbau.
Perchtoldsdorf wird urkundlich das erste Mal vor rund 1000 Jahren erwähnt. In diese Zeit fällt auch der Baubeginn für die berühmte Kirche mit dem separat stehenden Wehrturm. Die konstante, positive Entwicklung des Ortes wurde zweimal jäh unterbrochen und zwar durch die Verwüstungen während der beiden Türkenbelagerungen in den Jahren 1517 und 1683. Nach der 2. Türkenbelagerung wurden unter anderem Siedler aus Bayern hier ansässig, die den Ort wieder aufgebaut und zu neuer Blüte gebracht haben.
Perchtoldsdorf nahm Ende des 19. Jahrhunderts eine sehr starke Entwicklung durch systematische Baulandaufschließung und Ansiedlung neuer Bürger. Ab 1938 gehörte der Ort zu Wien und wurde erst 1954 wieder eine selbständige Gemeide. Von da an gab es einen starken Einwohnerzuwachs, vor allem aus Wien, sodass in Perchtoldsdorf heute ca. 14.000 Einwohner leben.
Neben einem großen Gewerbegebiet, in dem auch CODICO liegt, wird die Wirtschaft von Perchtoldsdorf maßgeblich durch den Weinbau und die Weinausschank (Buschenschank /Heuriger) bestimmt. Ca. 50 Weinbauern, hier Weinhauer genannt, sind im Ort tätig und bewirtschaften Flächen, die sich für Weißwein ganz ausgezeichnet eignen, aber auch schon manchen guten roten Tropfen hervorgebracht haben.
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Dieses Weinbaugebiet vom Süden Wiens bis Bad Vöslau nennt sich Thermenregion und gehört zu den 5 großen österreichischen Weinbauregionen. Die Thermenregion liegt ähnlich wie das Burgund auf sanften, nach Osten geneigten Hängen, in diesem Fall hier den Ausläufern des Wienerwaldes.
Perchtoldsdorf ist auch Ausgangspunkt für viele schöne Wanderungen. Bei der Kirche beginnt z.B. der Aufstieg zum Liechtensteinschen Höhenweg Richtung Sulz (2,5 - 3 Stunden) und der Pilgerweg (Weitwanderweg) nach Mariazell (3 - 4 Tage, ca. 120 km), beide bestens markiert und leicht zu begehen. Gasthäuser am Weg stehen mit Speis und Trank bereit.
Schon nach 45 Minuten erreicht man das Franz Ferdinand Schutzhaus (Parapluieberg), bekannt wegen seiner guten Küche und wegen der wunderschönen Lage mit Blick über ganz Wien hinweg bis nach Preßburg und zur niedrigen Tatra. Auch der Radler hat in Perchtoldsdorf seine Freude. Große Teile der Trasse der ehemaligen Straßenbahnlinie 360 von Wien nach Mödling sind mit dem Rad gut befahrbar, wobei man über Mödling hinaus leicht weiter nach Gumpoldskirchen kommen kann (Fahrzeit ca. 1 Stunde).
Unter www.markt-Perchtoldsdorf.at gelangen Sie übrigens zu einer Fülle von weiteren Informationen über unseren schönen Ort Perchtoldsdorf.
Heinrich Hawlik, DW11
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