CODICO IMPULSE 02/2003

VORSTELLUNG VON ATMEL AVR 8-BIT MCU.

LOW POWER, LOW VOLTAGE, HIGH PERFORMANCE, ISP PROGRAMMING, EASY TO USE!




Die AVR MCUs von ATMEL haben sich durch ihre hervorragenden Eigenschaften schon längst am Markt durchgesetzt und werden in immer größerer Zahl in diversen Applikationen eingesetzt. Sie sind mit 1K bis 128K Byte ISP Flash, EEprom, Multiplier, Timer, PWM und seriellen Interfaces ausgestattet. Wichtige Schlüsseleigenschaften der AVR MCUs von ATMEL waren immer schon, sehr hohe Per-formance, extrem geringer Stromverbrauch, Low Voltage und einfache Verwendbarkeit für den Kunden. Durch den fast abgeschlossenen Shrink von 0,5 µ auf 0,35 µ bieten die neuen AVR Produkte einen noch geringeren Stromverbrauch, verschiedene zusätzliche Power Save Betriebsarten, die Möglichkeit der Verwendung einer noch geringeren Betriebsspannung, noch höhere Performance und ein noch einfacheres Design In.

Der geringe Stromverbrauch war bisher schon im Vergleich zu den Mitbewerbern im Spitzenfeld. Durch die neuen Bausteine wurde dieser weiter reduziert. Auch die Betriebsspannung wurde bei einzelnen Typen auf 1,8V reduziert. Beim ATmega162 ist der Stromverbrauch bei 3V weniger als 1µA im Power Down Mode. ATMEL wird hier in naher Zukunft noch weiter spezielle Low Power Versionen herausbringen.

Durch den Shrink konnte auch die Performance verdoppelt werden. Früher waren die Prozessoren mit einer durchschnittlichen Taktfrequenz von 8 MHz bei 5V spezifiziert. Dies entspricht einer Performance von max. 8 MIPS. Die Relation von MIPS zu Taktfrequenz beträgt hier 1, weil fast alle Befehle durch den AVR Kern in nur einem Taktzyklus abgearbeitet werden. Alle neuen Prozessoren sind mit 16 MHz bei 5V spezifiziert, was einer Performance von max. 16 MIPS entspricht. Weiters wurde in allen neuen Bausteinen beim Flash Speicher gleich das Feature des Self Programming implementiert. Hierdurch ist es dem Baustein mittels Boot Loader Programm möglich, seinen Flash Programmspeicher selbst umzuprogrammieren. Auch wurde ein JTAG Interface, das zum einfachen Debuggen und als weitere Programmierschnittstelle verwendet werden kann, bei allen Prozessoren ab 16K Flash Programmspeicher beigefügt.

Als Tool gibt es das schon bewährte Starter Kit ATSTK500, welches zum parallelen und auch zum seriellen Programmieren der AVR Bausteine geeignet ist. Da der ATmega128 und der ATmega169 (mit LCD Treiber) nur im TQFP bzw. MLF Gehäuse verfügbar sind, gibt es für das ATSTK500 zwei Aufsteckmodule ATSTK501 (ATmega128) und ATSTK502 (ATmega169) mit den entsprechenden Sockeln. Zum einfachen Debuggen kann einerseits das kostengünstige Tool ATJTAGICE und andererseits ein vollwertiger Emulator als Entwicklungswerkzeug, das für die Entwicklung keine Wünsche offen lässt, verwendet werden.



Zur einfachen Übersicht ist diesem Artikel auch ein Selection Guide beigefügt. Haben Sie weitere Fragen? Wir beraten Sie gerne!

Johannes Kornfehl, DW 49



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