AVR32: NEUE HIGH PERFORMANCE 32BIT CONTROLLER ARCHITEKTUR!
ATMEL hat seine bereits allseits beliebte 8Bit AVR Linie logisch weiterentwickelt und eine darauf aufbauende 32Bit Architektur vorgestellt. Die neue Architektur, der AVR32 Controller, bietet spezielle DSP Erweiterungen und einen extrem geringen Stromverbrauch bei hoher Performance.
In der heutigen Zeit erhöhen viele Hersteller den Durchsatz der Controller alleine durch die Steigerung der Taktfrequenz. Dies ist natürlich auch ein wichtiger Parameter und steigert auch tatsächlich den Durchsatz, aber logischerweise steigt auch im selben Ausmaß der Stromverbrauch. Dies ist allerdings für viele Einsatzbereiche inakzeptabel.
Der AVR32 geht hier einen anderen Weg und wurde entwickelt, um einen hohen Durchsatz bei einer geringen Taktfrequenz zu erreichen. Eine wichtige Rolle spielt dabei die hohe Systemintegration. Der Controller besitzt einen eigenen Coprozessor für Vectormultiplikation, 32KB SRAM, jeweils 16KB Daten- und Instruktions-Cache, eine MMU, einen DMA Controller, einen 16Bit Audio DAC, einen 2048 x 2048 TFT/STN LCD Controller, eine 480Mbps USB 2.0 Schnittstelle, zwei Ethernet MACs, sowie fast alle bekannten seriellen Schnittstellen.
Weiters hat diese Architektur auch viele spezielle Features eingebaut. Eines davon ist z.B. das so genannte DFS (Dynamic Frequency Scaling) von 4 Taktquellen im AVR32. Davon sind zwei Quellen für die Peripheriemodule, einen für den CPU Takt und eine für die Busmatrix vorgesehen.
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Diese können dynamisch den jeweiligen Erfordernissen angepasst werden und sind daher ein weiterer Beitrag zu den herausragenden Eigenschaften der Architektur.
Die ersten Bausteine bilden die AP7000 Familie. Hier gibt es verschiedene Versionen, die sich durch die vorhandenen Schnittstellen unterscheiden. Details können der beigefügten Übersicht entnommen werden.
Bei neuen Bausteinen stellt sich immer wieder die Frage nach den Support Tools. ATMEL hat dies berücksichtigt und bietet bereits zum Start der Produktfamilie AP7000 mit dem STK 1000 ein kostengünstiges Starter Kit an. Das Kit inkludiert ein Linux Betriebssystem, einen GCC Compiler, einen GNU Debugger sowie alle Treiber. Für das Debugging kann der separat erhältliche AT JTAGICE2 Debugger verwendet werden. Für Kunden, die lieber mit der IAR Workbench arbeiten, ist auch eine AVR32 Version dieser Entwicklungsumgebung erhältlich.
Für Ihre Anfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung!
Johannes Kornfehl, DW 49
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