CODICO impulse 04/2000

SELF-PROGRAMMING AVR PROZESSOREN!

ATMEL AVR Prozessoren bieten ab jetzt auch Self Programming! Die AVR Prozessoren werden durch neue Features noch attraktiver.

Der neue ATmega163 besteht aus dem bereits bekannten AVR Kern, einem 16 K Byte FLASH Programmspeicher, 512 Byte EEprom, 1024 Byte Sram, einem 8 Kanal 10 Bit ADC und neu auch einem On Chip Multiplier.

FLASH und/oder EEprom Speicher aller derzeit erhältlichen AVR Prozessoren werden bei Verwendung des In System Programming Interfaces von außen durch ein serielles Interface mit SPI Protokoll programmiert. Beim neuen ATmega163 ist dies zwar immer noch möglich, aber der Chip bietet auch die Möglichkeit des Self Programmings.

Self Programming steht für die Fähigkeit des Bausteins, den On Chip Flash Programmspeicher selbsttätig ohne Einflußnahme von außen zu ändern. Der Programmspeicher ist hierzu in einen Bootsektor und mehrere Applikationssektoren unterteilt. Im Bootsektor wird in der Fertigung das Bootprogramm zum Programmieren der restlichen Sektoren abgelegt. Diese Routinen werden vom User festgelegt und bestimmen, woher der Prozessor seine Daten zum Programmieren des jeweiligen Applikationssektors bekommt. Dabei ist es auch möglich, den Bootsektor selbst zu verändern.

 

Die Produktion wird basierend auf einer neuen Technologie gegen Ende des 1H/2001 gestartet. Für weitere Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Anbei noch eine Übersicht der derzeitigen AVRs.

Johannes Kornfehl, DW 49


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