CODICO IMPULSE 04/2002

WIRKLICH RICHTIGES POWERMANAGEMENT.

WARUM MACHEN UNS NETZTEILE UND DC/DC-CONVERTER, WIE SIE SO ÜBLICH ANGEBOTEN WERDEN, IM GRUNDE DOCH NICHT SO GLÜCKLICH, WIE ES ANGESICHTS DER MASSE, AUS DER WIR WÄHLEN KÖNNEN, VORSTELLBAR IST?



Ist es nicht so, dass ein breites Spektrum von Anbietern und ihren Produkten zwar die Qual der Wahl, dafür aber auch die richtige Lösung offenbaren sollten, von billig (mit kurzer Lebensdauer) bis teuer (mit einiger Sicherheit die Anwendung überlebend)? Hat es nicht fast den Anschein, dass alle Stromversorgungen je nach Eitelkeit der Hersteller, mehr oder weniger laut hochgehalten werden als das Aggregat der Zukunft?

Wo bleibt dabei der Wandler, der gerade jetzt und wirklich passt? Wer bringt es denn eigentlich wirklich auf den Punkt? Am besten bringt man es doch immer noch selbst auf den Punkt - und damit beginnt der Eiertanz zwischen Wandler-Eigenbau in diskretem Aufbau mit allen thermischen und elektromagnetischen Kunststücken aus der eigenen Küche, oder Zukauf einer fertigen Lösung, die zwar nicht voll und ganz ins Konzept passt, aber dafür elegant das Kopfzerbrechen auslagert, und eine „burn-in" vorgetestete Baugruppe wird angeliefert.

 
Ein neuer Lösungsansatz entsteht seit ca. 2 Jahren und ist nun schon so weit gediehen, dass man mittlerweile auf günstige Serienprodukte zurückgreifen kann. Wer es wirklich auf den Punkt bringt, legt jene Punkte vor, die es ordentlich mit Strom zu versorgen gilt: die Stromversorgung wird dann von dort aus aufgezäumt. Aktuelle Lösungen heben den Wirkungsgrad dramatisch an, durch Energiezufuhr über mittlere Rail-Spannungen und Erzeugung der Niedrigspannungen direkt am Verbraucher. Auch EMV-Störungen können oft schon damit so abgesenkt werden, dass einiger Filteraufwand eingespart wird.

Insgesamt kann somit beim Platzbedarf stark gespart werden, und genau in diese Kerbe schlagen auch die Wandlermodule, die es dafür von der Stange gibt. Diese sind so aufgebaut, dass sie kaum Platz auf der Leiterplatte benötigen, höchsten Wirkungsgrad aufweisen, Low Cost Schaltregler ohne galvanische Trennung mit einbeziehen, und zusätzlich einige Punkte der Systemkontrolle mitübernehmen unter dem Motto, Kontrolle gleich dort erledigen, wo sie benötigt wird. Die galvanische Trennung wird dann wo anders erledigt - an einem sogenannten Front End. Dieses kann einfach ausgeführt werden, Regelung ohne Remote Sensing und langsame Peakresponse reichen dann aus, weil über die Schaltregler vor Ort die vollen Vorgaben wie Sequencing, rasche Regelung auch bei Impulslasten usw. erfüllt werden.

Nun liegt es an Ihnen!
Legen Sie uns die Punkte, die es besonders zu versorgen gilt, vor. Gemeinsam wollen wir dann von dieser Seite aus ein modulares Stromversorgungskonzept aufstellen, das in Summe günstiger kommt, als ganz vorne ein „Hochleistungsaggregat" hinzustellen. Rufen Sie einfach an und schauen wir uns Ihre Konzepte mit unseren Lösungsmöglichkeiten gemeinsam an.

Michael Schrutka, DW 31




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