DIE AIRMAX VS™ VARIANTE
DER NEUE AIRMAX VS™ HIGH-SPEED-STECK-VERBINDER REDUZIERT DIE LAGENANZAHL UM 50 PROZENT!
FCI präsentiert die zweite Variante seines AirMax VS™ Rückwand-Platinen-Steckverbinders. Damit können Systementwickler jetzt die Lagenanzahl ihrer High-Speed-Rückwandplatinen und Tochterkarten um bis zu 50 Prozent reduzieren, während die elektrische Leistungsfähigkeit der Verbindung verbessert wird. Einzigartig in seinem Aufbau nutzt der AirMax VS-Steckverbinder (VS: Virtual Shield, virtuelle Schirmung) einen kunststoffgegossenen Trägerstreifen (IMLA: Insert molded leadframe Assembly), auf dem sich sowohl differentielle Signalpaare als auch Einzelsignalleitungen befinden. Jeder Signalpfad und jedes IMLA ist durch Luft vom anderen getrennt, wodurch dazwischen liegende Masseschirme überflüssig werden. Luft als Dielektrikum minimiert sowohl die Einfügedämpfung als auch das Übersprechen. Die neuesten vertikalen AirMax VS-Steckerbuchsen / rechtwinkligen Header-Steckverbinder bestehen aus 10 IMLA-Spalten, die wiederum 12 Signalkontakte beinhalten. Diese Konfiguration ermöglicht einen verringerten Abstand von 20 mm zwischen den Tochterkarten und die Verbindung von maximal 40 differentiellen Signalpaaren oder 120 Einzelsignalen.
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Verglichen mit der vorausgegangenen 150-Pin-Version ist bei dem 120-Pin-AirMax VS-Steckverbinder der Luftspalt zwischen den IMLAs von 2 auf 3 mm vergrößert worden. Dadurch können Systementwickler ihre High-Speed-Signale auf Rückwandplatinen und Tochterkarten mit nur zwei Lagen routen. Neben der dadurch möglichen Kosteneinsparung ergibt sich außerdem eine Verringerung des aktiven Übersprechens am nahen Ende auf weniger als 1,75 Prozent, und des aktiven Übersprechens am fernen Ende auf weniger als 2,25 Prozent.
In Referenz-Designs hat der AirMax VS-Steckverbinder bereits eine ausgezeichnete Signalintegrität bei Geschwindigkeiten zwischen 2,5 und 6,25 GBit/s gezeigt. Es wird den Anwendern ermöglicht, die Systeme auf Datenübertragungsgeschwindigkeiten von mehr als 12 GBit/s zu skalieren, ohne das zu Grunde liegende Plattformdesign ändern zu müssen.
Dank des gemeinsamen IMLA-Designs, sowohl für differentielle Signalpaare als auch für Einzelsignale, ist der Systementwickler vollständig frei in der Pin-Zuordnung innerhalb und zwischen den IMLAs. Durch diese Flexibilität ist es überflüssig, einzelne Artikelnummern für jede Applikation zu definieren, anzuordnen und auf Lager zu legen.
Als Komplettlösung werden die AirMax VS-Steckverbinder von Netzanschluss-Modulen unterstützt, wodurch eine Stromübertragung von bis zu 80 A möglich ist. Ein zusätzliches Modul bietet Schutz gegen elektrostatische Aufladung und garantiert die korrekte Ausrichtung und Kodierung der vollständigen Steckverbindung.
Gerhard Strobl, DW 37
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